Verwaltung

Wir haben einmal dem Verwaltungsrat über die Schulter geschaut. Neugierig??

Was macht denn eigentlich der Verwaltungsrat? Immerhin trifft er sich ca. 10 mal im Jahr, meist am ersten Dienstag im Monat.

Manch einer oder eine wird sich das vielleicht fragen, denn viel dringt ja meistens nicht nach draußen aus diesem Gremiun. Geht es doch hier auch um personelle Fragestellungen und viele Interna.

Aber geheim ist hier natürlich nichts, deshalb berichten wir hier einfach mal von der letzten Sitzung am 8.11.

Natürlich unterliegt auch die Sitzung des Verwaltungsrates den Heizkosteneinsparungen für öffentliche Gebäude. Und da der November nun doch seine Spuren hinterlässt, fanden sich die neun Räte und zwei regelmäßigen Gäste - meist nach einem langen Arbeitstag - im doch etwas kühlen Gemeindezentrum ein.

Die Tagesordnung wurde besprochen, denn es gab wieder viel zu tun an dem Abend.

Fünf KiTas betreiben wir, da gibt es immer einiges zu organisieren. Entweder die Büroausstattung der Leitungen, die Anschaffung oder Reparatur eines neuen Spielgerätes oder ganz praktisch die Organisation eines Winterdienstes, all das muss gut vorbereitet sein und da sind wir sehr froh über die engagierte Arbeit unserer KiTa-Koordinatorinnen. Die neue Homepage wächst - die Wünsche der KiTas sollen natürlich auch bedacht werden.

Im Sauseschritt ging es dann zum nächsten Thema: Die Elisabeth-Figur, die auf der Treppe der Pfarrkirche zu den Menschen in die Stadt gehen soll. Die Figur entsteht langsam aber sicher, es gibt demnächst ein kleines Modell, das schon einmal in unserer Pfarrei zur Ansicht auf Wanderschaft gehen wird. Aber so praktische Fragen, wie genau die Befestigung der großen Figur erfolgen soll, das muss natürlich auch geklärt werden. Viele kleine Details, bis so eine Heiligenfigur denn dann steht.

Das Sahnehäubchen der Verwaltung: Die Jahresrechnung. Wie jedes Jahr erläuterte "unser Mann für die Finanzen" den Anwesenden mit Engelsgeduld die finanzielle Entwicklung des letzten Jahres. Ordentlich gewirtschaftet und Spenden gesammelt, das haben wir. Auch wenn keine Reichtümer mehr zu erwarten sind, das kann man ruhig auch offen so sagen.

Das Jugendheim bekommt eine neue Toilette. Wo gehen die KiTa-Koordinatorinnen nun übergangsweise hin? Eine Lösung ist schnell gefunden, sitzt doch die Caritas direkt daneben.

Die Röderstein´sche Pietà aus der Pfarrkirche St. Peter und Paul ist ein berühmtes, aber auch gern berührtes Kunst- aber auch Anbetungsobjekt. Das Bild ist mit der Röderstein-Ausstellung erst nach Zürich und dann nach Frankfurt ins Städel gewandert und wurde dort einmal fachmännisch begutachtet und wieder aufbereitet. Damit das auch so bleibt, wird eine dünne Glasscheibe vorgesetzt. Finanziell übernimmt dies die Schullenberg-Stiftung. Vielen Dank hierfür.

Ein Blick auf die Uhr bei fortgeschrittener Uhrzeit und ein Blick auf´s Thermometer: 17 Grad. Jetzt muss der Turbo eingelegt werden! Die Orgel an der Bergkapelle weist einen Schimmelbefall auf. Ob wir mit der Bergkapelle in die übliche Bistums-Förderungen für Kirchenorgeln fallen? Der Punkt blieb erst einmal offen und geschaut, wie schlimm der Befall denn wirklich ist. Drücken wir mal die Daumen.

Bei einigen Grundstücken muss der Erbbauzins mal wieder angepasst werden. Da gibt es ganz klare Vorgaben aus dem BO, auf die wir keinen Einfuss haben und an die der Verwaltungsrat sich bei seinem Beschluss halten muss.

Haben Sie noch den Überblick? Als Arbeitgeber unterliegen wir als Pfarrei natürlich auch den gesetzlichen Vorschriften zur Arbeitssicherheit. Da müssen im nächsten Jahr wieder Begeheungen durch Fachfirmen erfolgen. Wir hoffen, dass wir bis dahin unsere Verwaltungsleitung haben. Dieser Punkt wurde erst einmal vertagt.

Zu guter Letzt haben wir die Pläne aus den Ortsausschüssen zur Heizsituation besprochen. Hautnah mitbekommen haben wir sie ja schon. Aber es geht kein Weg drum herum, wir müssen Gas und Öl sparen. Nicht nur für den Geldbeutel und den Gasspeicher, natürlich auch für´s Klima. Also machen wir alle brav mit. Noch sind die Kirchen lange nicht ausgekühlt, und ganz auskühlen wollen wir sie auch nicht lassen, schließlich haben wir auch eine Verantwortung unseren Gottesdienstbesuchern und Mitarbeitenden gegenüber. Lieber optimieren wir noch die Heizungen (die, die noch nicht fertig sind) und drehen auch mal bei der Sitzung ein Grad tiefer. Aber ganz das letzte Wort ist hier sicher noch nicht gesprochen. Wir werden über den Winter immer mal improvisieren müssen.

Das war´s dann aber auch. Ein langer aber doch erfolgreicher Abend geht dann noch gemütlich zu Ende.