Prävention in der Pfarrei

Die Prävention vor sexuellem Missbrauch ist elementarer Bestandteil der pastoralen Arbeit in unserer Pfarrei.

Wir ermutigen als Pfarrei, Missbrauch aufzudecken und zur Anzeige zu bringen.

Was wir konkret bereits tun:

Alle Hauptamtlichen sowie alle Neben- und Ehrenamtlichen, die regelmäßig mit Kindern oder Jugendlichen arbeiten

⦁    durchlaufen eine Präventionsschulung. Im Rahmen dieser Schulung wird anhand intensiver Arbeit mit Fallbeispielen aufgezeigt, wie sich übergriffiges Verhalten und Missbrauch darstellt. Die Teilnehmer/innen lernen, wie sie reagieren sollen, wenn sie Missbrauchsformen erkennen. Sie erfahren, an wen sie sich zur Unterstützung wenden können und sollen. Sie werden anhand praxisnaher Darstellung sensibilisiert für reale Situationen, in denen es zu übergriffigem Verhalten kommen könnte und lernen, vorausschauend diese Situationen nicht entstehen zu lassen.
⦁    müssen ein „Erweitertes Polizeiliches Führungszeugnis“ vorlegen und im Rhythmus von je drei Jahren erneuern.
⦁    unterschreiben eine Selbstverpflichtungserklärung, die für alltägliche Gefahrensituationen sensibilisiert und die Eigenverantwortung stärkt.

Außerdem gilt für unsere Pfarrei:

⦁    Wir haben eine geschulte Fachkraft in unserm Team, die das Thema Prävention in der Pfarrei begleitet und kontinuierlich weiterentwickelt. Derzeit ist dies Gemeindereferentin Bettina Fritz.
⦁    Wir binden ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in unsere Präventionsbemühungen ein. Zu Beginn jeder neuen Arbeit in einer Gruppe wird ausführlich über das Thema Prävention vor sexuellem Missbrauch gesprochen.
⦁    Wir fördern ein Klima der Sensibilität im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen in unserer Pfarrei.
⦁    Wir möchten dazu beitragen, dass sich Menschen sexuell selbstbestimmt und frei entwickeln können. Dabei versuchen wir, ein Klima der Achtung und Wertschätzung zu fördern.
⦁    Wir entwickeln unser „Institutionelles Schutzkonzept“ zur Prävention unter Beteiligung vieler ehrenamtlicher Personen unserer Pfarrei weiter.

Wenn Sie persönlich von Missbrauch betroffen sind oder einen Verdacht auf Missbrauch in unserer Gemeinde haben, können Sie sich an unsere geschulte Fachkraft und Präventionsbeauftragte wenden: Gemeindereferentin Bettina Fritz (06192 997765 – Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Sie können sich auch gerne an folgende Stellen wenden:
⦁    Hilfetelefon des Bistums Limburg: 01511 754 23 90
⦁    Unabhängiger Ansprechpartner für Betroffene von sexualisierter Gewalt:
Herr Dahl, Tel. 0172 300 55 78 – ⦁    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
⦁    Bundesweites Hilfetelefon: 08 00 2 25 55 30

Weitere Informationen finden Sie unter: www.praevention.bistumlimburg.de