Tag der indigenen Völker

„Wir müssen den Schrei und die Entrüstung der Betroffenen, den Schrei unserer Erde endlich hören. ...

In unseren Kirchen und Parlamenten brauchen wir die Gesichter und Stimmen dieser Menschen Amazoniens, deren Leiden in ihre Geschichte eingeprägt sind.“ Primin Spiegel, Hauptgeschäftsführer von Misereor.

Und weiter: "Mit den Völkern Amazoniens sind wir alle bedroht: die Armen und die Anderen, die Natur und die ganze Schöpfung. Wenn Amazonien die Lunge des Planeten Erde ist, dann leiden dieser Planet und seine Bewohner heute an einer akuten Lungenentzündung. In absehbarer Zeit könnte uns allen die Luft ausgehen."

Die Sonderversammlung der Bischofssynode zur Lage im Amazonas-Gebiet im Oktober 2019 in Rom wirft bereits jetzt ihre Schatten voraus. Dazu ist ein Vorbereitungsdokument erschienen, geschrieben von Menschen, die den Pulsschlag Amazoniens kennen.

Am 9. August ist der Tag der indigenen Völker, auch für uns ein Tag, sich die Situation Amazoniens, der Menschen dort und die enge Verbindung, die unser Leben hier und das der Menschen in Amazonien ausmacht, ins Gedächtnis zu rufen.

Mehr Informationen gibt es bei Misereor.