Gedanken zum Palmsonntag

Gedanken zum Palmsonntag von Pfarrer Helmut Gros. Er melet sich aus dem Pfarrgarten. Texte. Den Gottesdienst zum Palmsonntag, den unsere Priester unter Ausschluss der Öffentlichkeit feiern, werden wir hier als Aufzeichnung ab Sonntagmittag zur Verfügung stellen. Noch einmal auch der Hinweis auf die Kollekte für das Hilfswerk Misereor bestimmt. Sie fehlt nun besonders den armen und bedürftigen Menschen dieser Welt. Auf der Misereor Homepage finden Sie alle Möglichkeiten, das Hilfswerk und die Menschen in Not auch in diesen schwierigen Zeiten zu unterstützen. Vielen Dank!

GOttesdienstabsage wegen Corona


Nachbarschaftshilfe trotz Corona

In Kriftel und Hofheim rücken die Menschen zusammen - zwar nicht körperlich, aber im festen Glauben, es gemeinsam durch die Krise zu schaffen.

Um die Verbreitung des Coronavirus so gut es geht zu verlangsamen, sind die drastischen Maßnahmen zur Kontaktreduktion unbedingt notwendig. Dabei geht es vor allem darum, die zu schützen, die am anfälligsten für das Virus sind - aber auch sich selbst zu schützen, allein um das Virus nicht weiter zu tragen.

Es ist so schön zu sehen, dass sich junge Menschen engagieren, dass sie die plötzlich freigewordene Zeit nicht für netflix und Co verplempern, sondern sich organisieren, für de älteren Nacbarn einkaufen gehen, Medikamente besorgen, dass auch die Älteren plötzlich lernen, was youtube und Skype bedeutet.

Organisiert werden die Hilfsangebote in unseren Pfarreiorten wie folgt:

Gemeinde Kriftel: Gabriele Kortenbusch unter 06193/4004-26 telefonisch (vormittags) oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Sie koordiniert dann die Angebote und Anfragen, bringt Hilfesuchende und Helfende (telefonisch) zusammen

Stadt Hofheim: Caritasverband, Esther Mundhenke, Telefon: 0176 / 64109441, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Aus Kriftel haben wir folgende Ideensammlung gerne übernommen:

Folgende Maßnahmen können sinnvoll sein:

  • Kontakt herstellen
    Wer wohnt überhaupt in der Nachbarschaft, gibt es da ältere alleinstehende Menschen, mit denen man bisher kaum ins Gespräch kam? Wichtig kann es sein, Kontakt herzustellen und in Verbindung zu bleiben. Denn für Menschen, die alleine sind, ist es wichtig, nicht erst recht in der Einsamkeit zu versinken. Ein Telefonat ab und zu ist völlig ohne Ansteckungsrisiko und kann helfen, mit der Außenwelt in Verbindung zu bleiben.
  • Whatsapp-Gruppe
    Wie wäre es zum Beispiel mit einer Nachbarschaftsgruppe bei Whatsapp oder Threema? Auf diesem Wege kann man sich leicht auf lokale Neuigkeiten, Bedarf, Fragen, Unterstützungsangebote gegenseitig aufmerksam machen.
  • Gegen die Angst
    Die täglichen Nachrichten verunsichern. Insbesondere, wenn sich Menschen zur Risikogruppe zählen oder von Veränderungen in ihrem Arbeitsumfeld betroffen sind, sind Ängste völlig menschlich. Wenn man (per Telefon) im Gespräch bleibt, kann dies entlasten, ermutigen und dazu beitragen, dass Ängste oder Sorgen nicht überfordern – einfach schon, indem jemand zuhört und man sich nicht alleine fühlt.
  • Lieferservice
    Genauso kann man natürlich auch einen Lieferservice nutzen, um Essen, Medikamente oder ähnliches zu bestellen. Ältere Leute haben aber manchmal nicht die gleiche Affinität oder sogar den Zugang zum Internet, so dass hier manchmal auch ein Tipp oder eine mitgebrachte Speisekarte hilfreich ist.
  • Aufruf, zuhause zu bleiben
    Immer wieder sieht man Senioren, die die Warnungen ignorieren und sich draußen in Gruppen aufhalten. Auch hier sollte man nochmal an ihre Einsicht appellieren.