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Kinderkirche

Heute ist mal wieder Kinderkirche - ein Experiment aus Kriftel. Wer mitmachen mag, ist herzlich eingeladen. Für große und kleine Kinder :-)

Guten Morgen! Leider können wir uns ja, solange die Kindergärten zu sind, auch nicht treffen. Aber vielleicht habt ihr ja Lust, heute mal zuhause „Kinderkirche“ zu spielen?

Ihr könnt euch mit eurer Familie in einen Kreis setzen und auch eine Kerze in die Mitte stellen. Vielleicht findet ihr ja auch ein paar Kuscheltier-Freunde, die sich mit euch in den Kreis setzen?

Wenn ihr mögt, könnt ihr mal die Augen zumachen, dann fühlt es sich vielleicht fast so an, als wenn wir alle zusammen in der Familienoase sitzen. So wie früher, und so, wie wir das auch irgendwann wieder machen werden.

Leider habe ich unser Lied nicht im Internet gefunden, dafür kommt hier ein anderes, das ihr garantiert auch kennt. Hört mal gut zu:

Gottes Liebe ist so wunderbar

Unsere Gebetsuhr könnt ihr hier basteln. Und, wer möchte heute die Gebetsuhr drehen?

Wir wollen unsere Kinderkirche beginnen mit dem Kreuzzeichen: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen“

… Gebet ….

In der großen Kirche bei den Erwachsenen wird heute aus der Bibel die Geschichte erzählt, wo Jesus nach seinem Tod seine Freunde wieder getroffen hatte. Die Freunde haben miteinander gegessen, da kam plötzlich Jesus dazu. Einer der Freunde, der hieß Thomas, der hat seinen Augen gar nicht getraut! Der konnte gar nicht glauben, dass das Jesus sein soll, den sie doch gerade erst beerdigt hatten. Jesus war tot – da konnte er doch nicht jetzt plötzlich mitten unter den Jüngern sitzen???

Erst, als Thomas seine Hände auf die Wunden von der Kreuzigung gelegt hat, erst da hatte Thomas gemerkt, dass es wirklich Jesus ist, der mitten unter den Freunden weiter lebt. Er hat die Wundmale vom Kreuz an Händen und Füßen gespürt, und hat die Wunde an der Seite von Jesus gefühlt. Die Wunde, die tief ins Herz ging.

Heute ist außerdem der Tag der Barmherzigkeit. Barmherzigkeit – komisches Wort, oder? Schonmal gehört?

Barmherzig ist einer, der sein Herz öffnet, für alle die, denen es nicht so gut geht. Der sieht, wo es gerade schwierig ist. Wo jemand vielleicht Hilfe braucht, oder ein liebes Wort. Man sagt manchmal von einem Menschen: „Der oder die hat ein großes Herz“.

Und wer hat für euch das allergrößte Herz? Die immer da ist für euch, egal wie schwer es gerade ist? Klar, Mama 😊

So ist Gott zu uns. Es gibt nichts Größeres auf der Welt, als das, was Mamas für ihre Kinder fühlen. Und so ist es auch mit Gott. Gott ist immer für uns da – egal was passiert ist. Egal, was wir angestellt haben. In der Bibel stehen so viele Geschichten, in denen Gott den Menschen gezeigt hat: „Ihr Menschen und ich, wir gehören zusammen. Ich beschütze euch, immer, egal, was ihr angestellt habt oder egal, was gerade in der Welt da draußen passiert. Ich schicke euch einen Menschen, der hilft, oder eine gute Idee, oder einfach eine gute Fügung, die manches dann doch zum Guten führt.“ Der Regenbogen nach der Arche, den kennt ihr bestimmt, aber es gibt da noch ganz viele andere Geschichten.

Und wenn wir das verstanden haben, dass wir es sind, die Gott so sehr am Herzen liegen, auch, oder sogar gerade dann, wenn es uns ganz dreckig geht, dann können wir, wie Thomas auch, Jesus in die Seite greifen. Da, wo sein Herz geschlagen hat. Und dürfen uns mit Jesus verbunden wissen. Denn in Jesus ist alles das auf die Erde gekommen, was Gott ausmacht. Seine Liebe und seine Barmherzigkeit. Genauso, wie es zwischen euch und eurer Mama ist. Und natürlich auch eurem Papa …!

Lied: Gott hält die ganze Welt in Seiner Hand

Und zu guter Letzt gibt es noch etwas zum Malen. Jesus, der auferstanden ist von den Toten, und der wieder bei seinen Freunden ist. Ganz nah, mitten unter ihnen, obwohl er eigentlich gar nicht mehr da ist.

(gefunden im Erzbistum Köln-Pfarrbriefservice)

 

Vielleicht wollt ihr auch im Anschluss miteinander das Brot teilen?

Wir haben ein super leckeres und kinderleichtes Rezept für ein Bananenbrot gefunden. Und wenn wir dann das Brot verteilen, dabei aneinander denken, uns vorstellen, wie wir - genauso wie die Freunde von Jesus damals - mit ihm gegessen haben, dann wird es so sein, wie wenn er dabei ist. Jesus. Auch, wenn wir ihn nicht sehen können.