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Im Gebet vereint

"Brannte nicht unser Herz...?" Das Evangelium vom Sonntag erinnert uns daran, auf unser Herz zu hören. Hausgottesdienst zum 3. Sonntag der Osterzeit
 
(Entzünden Sie eine Kerze und legen/stellen ein Kreuz dazu.)
 
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hei l i gen Gei s tes . Amen.
 
 
Zu Beginn unseres Hausgottesdienstes wollen wir innehalten und unsere letzte Woche vor Gott bringen.
- Wofür möchte ich Gott danken? Stille
- Was lief nicht so gut, was tut mir vielleicht leid? Stille
- Ich lege alles in Gottes Hand. Stille
 
Guter Gott, du hast uns versprochen, dass immer, wenn zwei oder drei in deinem Namen versammelt sind, du mitten unter ihnen bist. Das verbindet uns miteinander, auch wenn wir gerade räumlich getrennt sind. Wir bitten dich, öffne uns die Augen und Ohren für dein Wort, dass wir erkennen, wo du zu uns kommst und mit uns gehst. - Amen.
 
EVANGELIUM: Lukas , 24, 13-35
Am ersten Tag der Woche waren zwei von den Jüngern auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus. Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte. Und während sie redeten und ihre Gedanken austauschten , kam Jesus selbst hinzu und ging mit ihnen. Doch ihre Augen waren gehalten, sodass sie ihn nicht erkannten. Er fragte sie: „Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet?“ Da blieben sie traurig stehen und der eine von ihnen -er hieß Kleopas - antwortete ihm: „Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als Einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist?“ Er fragte sie: „Was denn?“ Sie antworteten ihm: „Das mit Jesus aus Nazareth. Er war ein Prophet, mächtig in Tat und Wort vor Gott und dem ganzen Volk. Doch unsere Hohepriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen. Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist. Doch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab, fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe. Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht.“ Da sagte er zu ihnen: „Ihr Unverständigen, deren Herz zu träge ist, um alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben! Musste nicht der Christus das erleiden und so in seine Herrlichkeit gelangen?“ Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht. So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen, aber sie drängten ihn und sagten: „Bleibe bei uns; denn es wird Abend, der Tag hat sich schon geneigt!“ Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben. Und es geschah, als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach es und gab es ihnen. Da wurden ihre Augen aufgetan und sie erkannten ihn; und er entschwand ihren Blicken. Und sie sagten zueinander: „Brannte nicht unser Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schriften eröffnete?“ Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück und sie fanden die Elf und die mit ihnen versammelt waren. Diese sagten: „Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen.“ Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.
 
Gedanken zum Evangelium
Die zwei Jünger sind auf dem Weg nach Hause. Trauernd müssen sie mit einer Episode ihres Lebens abschließen. Jesus , auf den sie all ihre Hoffnung setzten, ist tot. Frustration macht sich breit. Die Niedergeschlagenheit lässt sie nicht erkennen, dass Jesus mit ihnen auf dem Weg ist. Diese Situation ist den meisten von uns nicht unbekannt: Man ist zutiefst enttäuscht und desorientiert von den Ereignissen. Der Glaube an die Auferstehung – es scheint so viel dagegen zu sprechen. Man ist frustriert und wütend wie diese beiden. Auf der anderen Seite spüren wir den tiefen Wunsch, Jesus zu begegnen. Da ist die Hoffnung, dass er das Licht unseres Lebens ist, dass er unserem Leben Sinn und Richtung gi bt. Die Emmaus-Geschichte zeigt uns , dass Jesus wirklich an unserer Seite ist, auch wenn wir uns seiner Anwesenheit oft nicht bewusst sind. Er ermutigt uns , ihm unser Herz zu öffnen. Der auferstandene Jesus geht mi t uns auf dem Weg, doch wir erkennen ihn nicht immer. Bitten wir Jesus , dass wir sein Gesicht in den Menschen erkennen, die uns begegnen.
 
 
Fürbitten:
Gott, dein Sohn ist für uns Mensch geworden und geht all unsere Wege mit. Wir bitten dich
-für alle, die am Corona-Virus erkrankt sind;
-für alle, die Angst haben vor einer Infektion;
-für alle, die sich nicht frei bewegen können;
-für alle, die sich um die Kranken kümmern;
-für alle, die nach Tests und Heilmitteln suchen;
-für alle, die große Sorgen vor der Zukunft haben;
-für alle Armen, die am schlimmsten von der Krise betroffen sind;
-für alle Verstorben.
 
Unsere Bitten fassen wir zusammen im Gebet des Herrn: Vater unser...
 
Segen: Gott segne und beschütze uns auf all unseren Wegen. Er begleite uns und schenke uns Zuversicht. Im Vater, im Sohn und im Heiligen Geist. Amen.
 
 
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Zu den vorherigen Gebeten und Hausgottesdiensten:
Hausgebet zum Palmsonntag
 
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