Anmeldung zu den Gottesdiensten jetzt auch online möglich!

Die Anmeldung finden Sie hier: Online Anmeldung


Im Gebet vereint

Im heutigen Evangelium legt Thomas die Finger in die Wunde - und so kommt er Jesus nahe
(Entzünden Sie eine Kerze und legen/stellen ein Kreuz dazu.)
 
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
 
Lied:GL 337
 
Heute ist „Weißer Sonntag“. Die Kommunionkinder und ihre Familien hatten sich schon sehr auf diesen Tag gefreut, aber wegen des Corona-Virus musste die Feier verschoben werden. Wie alle anderen auch bleiben die Erstkommunionfamilien zuhause. Doch indem wir jetzt diesen kleinen Hausgottesdienst feiern, ist Jesus bei uns und wir sind miteinander verbunden.
 
So rufen wir ihn an:
- Jesus, wir begrüßen dich in unserer Mitte. Du gehst alle Wege mit uns. –Herr, erbarme dich
- Jesus, du willst uns ein guter Freund sein. –Christus, erbarme dich.
- Jesus, du bist unser Licht und unsere Hoffnung. –Herr, erbarme dich.
 
Lasset uns beten: Guter Gott, du bist wie ein Vater und wie eine Mutter für alle Menschen. Du kennst unsere Zweifel und Anfragen, unsere Hoffnungen und Enttäuschungen. In deinem Sohn Jesus Christus gehst du mit uns durchs Leben. Durch seine Auferweckung hast du uns gezeigt, dass Tod und Sinnlosigkeit nicht das letzte Wort sind, sondern dein Versprechen für ein Leben in Fülle. Wir bitten Dich:Öffne die verschlossenen Türen unserer Herzen und halte die Hoffnung auf dieses Leben in Fülle in uns lebendig! Amen.
 
Lied:GL 437
 
EVANGELIUM: Johannes, 20, 19-31
Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.Thomas, der Didymus genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Noch viele andere Zeichen hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.
 
Gedanken zum Evangelium
Die Freunde von Jesus haben sich eingeschlossen, sie sind nach dem schrecklichen Tod Jesu völlig verstört. Da geschieht das Unerwartete: Jesus kommt in ihre Mitte –er lebt! Thomas war als Einziger nicht dabei. Als ihm seine Freunde davon berichten, vertraut er ihnen nicht, er kann es einfach nicht glauben. Kennen wir das Gefühl, getäuscht worden zu sein? Vielleicht sogar von einem Freund? Man fühlt sich traurig und gekränkt. So ist es vielleicht auch Thomas ergangen. Er konnte seinen Freunden einfach nicht glauben, dass sie Jesus gesehen hatten. Erst als er Jesus selbst sieht und seine Wunden berühren darf, kann er es auch wirklich glauben. Unsere Gemeinschaft mit Gott ist auch nicht leicht beweisbar. Aber wir dürfen sie spüren, ganz tief in unseren Herzen, und wir können sie zeigen, in der Liebe zu unserer Familie und zu unseren Mitmenschen.
 
Glaubenslied: GL 780
 
Fürbitten:
Lebendiger Gott, dein Sohn Jesus sagt, „Wenn zwei oder drei versammelt sind, dann bin ich mitten unter ihnen“. Auch wenn wir ihn nicht sehen, vertrauen wir, dass er jetzt hier bei uns ist. Wir bitten dich:
-Für alle Menschen, die an Jesus glauben: Lass sie die Gewissheit spüren, dass du immer bei uns bist.
-Für unsere Familien, besonders für die Familien der Kommunionkinder: Lass sie immer füreinander da sein.
-Für diejenigen,die keine Hoffnung haben: Schenke ihnen Menschen, die für sie da sind und sie ermutigen.
-Für unsere Verstorbenen: Lass sie glücklich leben bei dir.
-(Persönliche Bitten)
Um all das bitten wir im Vertrauen auf deine Liebe. Amen.
 
Vater unser...
 
Segen: Gott segne und beschütze uns. Er lasse sein Ange-sicht über uns leuchten und sei uns verbunden. Er wende uns sein Angesicht zu und schenke uns seinen Frieden. Amen.