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Kinderkirche

Darf ich vorstellen? Das sind Lutz, Karl-Otto und Blümchen. Zwei Schafe und eine Ziege. Lutz, die Ziege, hat es faustdick hinter den Ohren.

Und wieder kommen wir heute jeder bei sich zuhause zusammen zur Kinderkirche. Alle im Kreis gesetzt, die Jesus-Kerze in der Mitte. Unsere Gebetsuhr habt ihr vielleicht schon gebastelt, ansonsten findet ihr sie hier nochmal zum Ausdrucken.

Singen wir nochmal alle zusammen:

Lass uns miteinander

Wer möchte denn heute die Gebetsuhr drehen?

Wir beginnen unsere Kinderkirche mit dem Kreuzzeichen: "Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen"

... Gebet von der Gebetsuhr ...

 

Darf ich vorstellen? Das sind Lutz, Karl-Otto und Blümchen. Zwei Schafe und eine Ziege. Lutz, die Ziege, hat es faustdick hinter den Ohren.

Während man Karl-Otto und Blümchen mit aller Gemütlichkeit auf die Weide führen kann, ist Lutz immer zu Tricks bereit, an ein kleines Leckerli zu kommen oder das ganz besonders frische Gras am anderen Ende der Weide, wo er aber gerade nicht hin soll. Auf unserem Ponyhof mussten die Kinder schon öfters alle zusammen Lutz wieder einfangen.

Da denke ich mir manchmal, wie gut, dass die Hirten in der Bibel die treuen Schafe und keine widerspenstigen Ziegenböcke hüten mussten. Zu viele davon würde in einem Chaos ausarten. Aber Lutz ist ja auch derjenige, der dafür sorgt, dass immer was los ist auf dem Ponyhof.

Heute steht in der Bibel eine Geschichte, die Jesus vom guten Hirten erzählt.

Der Hirte ist derjenige, der die Schafe behütet. Beschützt. Für sie sorgt, wenn Gefahr in Verzug ist. Wenn sie etwas benötigen, zum Beispiel frisches Wasser oder eine neue Weide, weil all das grüne Gras abgefuttert ist. Der Hirte ist auch derjenige, der nachts um drei aufstehen muss, wenn ein Lämmlein geboren wird. Der sich dann aber auch daran erfreut, wenn es die ersten staksigen Schritte tut. Wunden verbinden, Frakturen richten, und ab und an das Fell scheren. Alles fällt in die Verantwortung des Hirten.

Wenn ein Schäfchen mal abhaut, sich verirrt hat auf dem Lebensweg, so ist es der Hirte, der es zurück zur Herde führt. Jesus sagt in der Bibel: „Die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus. Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme.“  Gott ist im Grunde zu uns Menschen wie so ein guter Hirte. Er kennt jedes seiner Schäfchen, auch dich und mich, deine Mama und deinen Papa. Und er passt auf, dass sie immer schön auf dem richtigen Weg bleiben. Wenn nicht, dann ruft er.

Und Jesus hat uns all das erzählt über Gott. Denn er kommt ja von ihm. Er nennt sich selber als die Tür, die uns zu Gott führt.

Wenn wir in der Gemeinschaft mit ihm beisammen sind, dann kommen wir Gott ganz nahe. Wie, wenn wir vorsichtig durch eine Tür lunsen.

 

Und wenn ihr Lust habt, könnt ihr noch einmal euer Pausenbrot nehmen. Lutz, Karl-Otto und Blümchen wären sicher ganz scharf drauf. Wenn wir das Brot teilen, erinnern wir uns an Jesus. Was er uns erzählt hat. Dass er die Tür ist, durch die wir auf Gott lunsen können. Ganz vorsichtig.

Macht´s gut, kommt gut durch die Woche und bis zum nächsten Sonntag!
Nächsten Sonntag wird es übrigens einen YouTube-Gottesdienst geben aus Hofheim. Schaut doch schon einmal hier, wie das laufen wird.
 
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