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Im Gebet vereint

Gott lässt wachsen und wir dürfen ernten - Hausgottesdienst zum 11. Sonntag im Jahreskreis

 
 Den Hausgottesdienst können Sie hier zum Drucken herunterladen
(Entzünden Sie eine Kerze und legen/stellen ein Kreuz dazu.)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
 
Lied: GL 714 „Eingeladen zum Fest des Glaubens

Heute trägt der Priester ein grünes Messgewand. Grün ist sozusagen liturgisch die Farbe des Alltages. Aber auch die Farbe der Natur. Draußen im Grünen, in dieser Welt, findet unser Leben statt. Begegnen wir Gott. Begrüßen wir ihn auch heute in unserer Mitte.

Kyrie
Herr Jesus Christus, du siehst unsere Not und hast Mitleid mit uns. Herr erbarme dich.

Herr Jesus Christus, du zeigst uns das Leben, das uns Gott in aller Fülle schenkt
Christus, erbarme dich.

Herr Jesus Christus, mit dir zusammen dürfen wir ernten und ein Fest feiern. Herr, erbarme dich.

Gebet
Gott, du unsere Hoffnung und unsere Kraft, ohne dich vermögen wir nichts. Steh uns mit deiner Gnade bei, damit wir denken, reden und tun was dir gefällt.
Darum bitten wir durch Jesus Christus. Amen
 
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben. Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden! Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen. Die Namen der zwölf Apostel sind: an erster Stelle Simon, genannt Petrus, und sein Bruder Andreas, dann Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und sein Bruder Johannes, Philíppus und Bartholomäus, Thomas und Matthäus, der Zöllner, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Thaddäus, Simon Kananäus und Judas Iskáriot, der ihn ausgeliefert hat.
Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht den Weg zu den Heiden und betretet keine Stadt der Samaríter, sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel! Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe! Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.

Gedanken zum Evangelium

Denn sie waren müde - viele Menschen hatten dieses Gefühl in den Zeiten, als unter Corona plötzlich gar nichts mehr ging. Müde war man und war plötzlich hineingeworfen ins Nichtstun. Zu sich kommen in diesem Hamsterrad unseres Lebens, das immer schneller und schneller wird. In dem kaum noch einer mitkommt. Da kamen plötzlich Gedanken hoch über das Leben. Was wir alles im Griff haben, vor allem aber eben, was wir auch nicht im Griff haben. Am Ende gibt es da doch etwas, das größer ist als all das, was wir hier auf Erden tun.

Gott lässt wachsen, aber einbringen müssen wir die Ernte schon selbst. Das Leben, wie es uns geschenkt wird, das dürfen wir als Frucht dieses Wachsens sehen. Da begegnen wir Gott, jeden Tag, im Alltag, im Grünen, wie uns das heute die liturgische Farbe des Messgewandes zeigt. Nehmen wir doch dieses Geschenk an, und schenken wir es weiter. Legen wir unser Leben in die Hände von Gott und vertrauen darauf, dass die Frucht daraus großartig werden wird. Jeden Tag, im Alltag. Auf der Straße. Nicht nur am Sonntag in der Kirche. Sonst wird das Leben zum Wettlauf bis zum Ruhestand.

Lied: GL 468  „Gott gab uns Atem

Fürbitten:
Guter Gott,
Du lässt wachsen und wir dürfen ernten. Wir bitten Dich:
Für Deine Schöpfung, die so unter unserer Lebensweise leidet.
Für alle, die im Hamsterrad der Arbeit blind für die Ernte Deiner Schöpfung geworden sind.
Für alle, die abgehängt sind und müde geworden sind.
Für alle, die Kriege und Unfrieden sähen.
Für unsere Verstorbenen, die jetzt die Ernte an Deiner Seite genießen dürfen.

Wir fassen unsere Bitten zusammen im

Vater unser

Segen:
Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen.
Der Herr sei neben dir, um dich in seine Arme zu schließen und dich zu schützen vor Gefahren.
Der Herr sei hinter dir, um dich zu bewahren vor der Heimtücke des Bösen.
Der Herr sei unter dir, um dich aufzufangen, wenn du fällst.
Der Herr sei in dir, um dich zu trösten, wenn du traurig bist.
Der Herr sei um dich herum, um dich zu verteidigen, wenn andere über dich herfallen.
Der Herr sei über dir, um dich zu segnen.
Amen.
 
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Zu den vorherigen Gebeten und Hausgottesdiensten:
Hausgebet zum Palmsonntag
 
 
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