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Im Gebet vereint

Hausgottesdienst am 15. Sonntag im Jahreskreis (A) - von der 30fachen, gar 100 fachen Frucht, solange das Herz nicht hart geworden ist.

(Entzünden Sie eine Kerze und legen/stellen Sie ein Kreuz, eine Ikone oder ein Bild mit der Kreuzdarstellung dazu)

Den Hausgottesdienst können Sie hier zum Ausdrucken herunterladen.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lied: GL 381 - Dein Lob, Herr, ruft der Himmel aus

Im Sommer kommt zum Vorschein, ob sich das Pflanzen und Säen gelohnt hat. Wenn Gott uns anspricht, so ist das ebenfalls mit einer Aussaat vergleichbar. Und wir sind gefragt: Was halten wir vom Wort Gottes? Hören wir richtig hin? Denken wir darüber nach? Wie gehen wir in unserem Handeln damit um? Mit diesen Fragen rufen wir: Herr Jesus Christus,
du selbst bist das Wort Gottes für uns – Herr, erbarme dich.
du verkündest die frohe Botschaft, dass Gott uns liebt – Christus, erbarme dich.
du sprichst das Wort der Versöhnung – Herr, erbarme dich.

Lasset uns beten:
Gott, du bist unser Ziel und führst uns immer wieder auf den rechten Weg zurück. Gib uns Christen die Kraft, unseren Glauben zu leben und dabei zu meiden, was diesem Namen widerspricht. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen.

Ruf vor dem Evangelium: GL 175,2 - Halleluja

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 13,1-23)

An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees. Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich. Und alle Menschen standen am Ufer. Und er sprach lange zu ihnen in Gleichnissen.
Er sagte: Siehe, ein Sämann ging hinaus, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil auf den Weg und die Vögel kamen und fraßen es.
Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte.
Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat.
Ein anderer Teil aber fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach. Wer Ohren hat, der höre!
Da traten die Jünger zu ihm und sagten: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen?
Er antwortete ihnen: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu verstehen; ihnen aber ist es nicht gegeben.
Denn wer hat, dem wird gegeben und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.
Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen und hören und doch nicht hören und nicht verstehen.
An ihnen erfüllt sich das Prophetenwort Jesájas: Hören sollt ihr, hören und doch nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen und doch nicht einsehen. Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden.
Mit ihren Ohren hören sie schwer und ihre Augen verschließen sie, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören und mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen und sich bekehren und ich sie heile.
Eure Augen aber sind selig, weil sie sehen, und eure Ohren, weil sie hören. Denn, amen, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.
Ihr also, hört, was das Gleichnis vom Sämann bedeutet.
Zu jedem Menschen, der das Wort vom Reich hört und es nicht versteht, kommt der Böse und nimmt weg, was diesem Menschen ins Herz gesät wurde; bei diesem ist der Samen auf den Weg gefallen.
Auf felsigen Boden ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort hört und sofort freudig aufnimmt; er hat aber keine Wurzeln, sondern ist unbeständig; sobald er um des Wortes willen bedrängt oder verfolgt wird, kommt er sofort zu Fall.
In die Dornen ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort hört, und die Sorgen dieser Welt und der trügerische Reichtum ersticken es und es bleibt ohne Frucht.
Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht; er bringt Frucht – hundertfach oder sechzigfach oder dreißigfach.

Impuls
„Da habe ich mich so bemüht, aber alles war für die Katz! Nichts ist hängen geblieben, was mir wichtig war und was ich unbedingt vermitteln wollte.“ – Wer von uns kennt nicht solche Erfahrungen und spürt die damit verbundene Enttäuschung, besonders wenn es um den Gottesglauben und seine Weitergabe geht.
Wir Menschen sind ungeduldig. Dort wo wir investieren, wollen wir Erfolge sehen, am besten sofort und ohne langes Warten. Und wenn Erfolge ausbleiben, wenden wir uns ab und suchen andere Pläne, die sich scheinbar leichter verwirklichen lassen und unser Ich besser bestätigen können.
Jesus warnt seine Zuhörer vor dieser Einstellung, weil sie nicht zu der Langmut und Geduld passt, ohne die das Reich Gottes nicht zu uns kommen kann. „Erfolg ist keiner der Namen Gottes“ wurde diese Warnung später – durchaus zweischneidig – prägnant wiedergegeben.
Wenn wir also selber ans Aussäen gehen, sollten wir auch dabei bleiben und die Ernte dem überlassen, der alles im Himmel und auf Erden in seinen gütigen Händen hält. Und wir sollten uns bescheiden fragen, wie oft über uns schon von lieben Menschen ausgesät worden ist, ohne dass wir unsere eigenen Dornen oder unsere inneren Felsen bemerkt haben.

Lied: GL 845 - Herr, öffne Ohren und das Herz

Fürbitten:
Gott, du gehst uns nach und sprichst uns an. So können wir dir unsere Anliegen anvertrauen:
- Für alle, die deine Botschaft weitersagen. – Wir bitten dich, erhöre uns.
- Für unsere Familien, die Eltern, Kinder und Geschwister. –
- Für alle, die nicht glauben oder nicht einmal auf dich hören. –
- Für alle, die großen Einfluss in Kirche und Gesellschaft haben. –
- Für alle Opfer von Missbrauch oder Gewalt. –
- Für unsere Verstorbenen. –
Treuer Gott, du hältst, was du versprichst, und tust, was du sagst. Wir vertrauen auf dich durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Vater unser…

Segensbitte:
Der Herr segne und behüte uns.
Der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten und sei uns gnädig.
Er wende uns sein Antlitz zu und schenke uns Heil.
Das gewähre uns der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Lied: GL 850 - Herr wir bitten, komm und segne uns

 

 
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Zu den vorherigen Gebeten und Hausgottesdiensten:
Hausgebet zum Palmsonntag
 
 
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