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Im Gebet vereint

"Gebt ihr ihnen zu essen" - denn eigentlich ist auf der Welt genug für alle da. 18. Sonntag im Jahreskreis

Den Hausgottesdienst am 18. Sonntag im Jahreskreis (A) können Sie hier herunterladen.

(Entzünden Sie eine Kerze und legen/stellen Sie ein Kreuz, eine Ikone oder ein Bild mit der Kreuzdarstellung dazu)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lied: GL 148

Das muss sich schon lohnen – was habe ich davon? Diese Aussagen machen wir oft. Das heutige Evangelium zeigt uns: es lohnt sich, Jesus zu hören, es lohnt sich, sich auf Gott einzulassen. Wir werden beschenkt mit seinem Wort. Menschen wurden satt an Nahrung. Sein Wort stärkt unseren Glauben und unsere Liebe zu Jesus.
Bitten wir ihn, der uns mit seinem Wort speist, um sein Erbarmen:

Herr Jesus Christus, du Heil der Kranken und Schwachen. Herr, erbarme dich.
Du gibst Brot für den Leib und für die Seele. Christus, erbarme dich.
Du schenkst deine Liebe und Hingabe im Überfluss. Herr, erbarme dich.

Lasset uns beten:
Gott, unser Vater, du bist unser Schöpfer und schaust mit Erbarmen und Mitgefühl auf alle Menschen. Du schenkst uns, was wir zum Leben brauchen. Erneuere deine Liebe in uns. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen.

Ruf vor dem Evangelium: GL 174,7

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 14, 13-21)

In jener Zeit, als Jesus hörte, dass Johannes enthauptet worden war, zog er sich allein von dort mit dem Boot in eine einsame Gegend zurück.
Aber die Volksscharen hörten davon und folgten ihm zu Fuß aus den Städten nach. Als er ausstieg, sah er die vielen Menschen und hatte Mitleid mit ihnen und heilte ihre Kranken.
Als es Abend wurde, kamen die Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen und es ist schon spät geworden. Schick die Leute weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen! Jesus aber antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen!
Sie sagten zu ihm: Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische hier. Er antwortete: Bringt sie mir her!
Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen. Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern; die Jünger aber gaben sie den Leuten und alle aßen und wurden satt.
Und sie sammelten die übrig gebliebenen Brotstücke ein, zwölf Körbe voll.
Es waren etwa fünftausend Männer, die gegessen hatten, dazu noch Frauen und Kinder.

Impuls
In diesem Evangelium drückt sich der Glaube der jungen Gemeinde aus, dass Jesus allen Hunger stillt. Wenn wir uns auf diesen Glauben einlassen, dann dürfen wir mit all unserer Not zu ihm kommen, mit unseren Enttäuschungen und unserer Schuld, mit allem, was uns belastet. Dann können wir darauf vertrauen, dass er auch uns nicht wegschickt, sondern Wege findet, die uns neu aufleben lassen. Letztlich sind wir dann wie die Jünger bei der wunderbaren Brotvermehrung nicht Gebende, sondern Empfangende, nicht Schenkende, sondern Beschenkte.

Lied: GL 460

Fürbitten:
Herr Jesus Christus, in dir erfahren wir, was Leben in Fülle heißt. Wir bitten dich:
- Lass alle Hilfe erfahren, die Notwendiges entbehren müssen, damit sie menschenwürdig leben können. – Christus, höre uns.
- Gib den Reichen und Wohlhabenden Liebe und Bereitschaft, ihren Überfluss zu teilen. –
- Bekehre alle, die sich nur an Materielles klammern, dass sie deine Worte und Liebe als tiefen Sinn im Leben entdecken. –
- Gib Mut und Kraft den Hilfsorganisationen in der Welt, die Not und Elend lindern wollen. –
- Nimm unsere Verstorbenen bei dir auf und schenke ihnen ewige Erfüllung. –
Dir sei Lob und Preis, jetzt und in alle Ewigkeit. - Amen.

Vater unser…

Segensbitte:
Der Gott der Hoffnung erfülle uns mit aller Freude und mit allem Frieden im Glauben, damit wir reich werden an Hoffnung in der Kraft des Heiligen Geistes. So segne uns der dreieinige Gott: der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

Lied: GL 470