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Altarraum in St. Bonifatius

Die Kirche St. Bonifatius ist ein typischer nüchterner Sakralbau der 1960ger Jahre mit ganz eigenem Charme.

Dabei steht sie bei Manchen immer wieder in der Kritik, auch in seinem Inneren sehr kühl und schmucklos zu wirken.

Deshalb machte sich eine kleine Gruppe von Gemeindemitgliedern Gedanken, dieser von manch einem empfundenen Kühle und Schmucklosigkeit entgegenzuwirken und entschloss sich, den Altarraum zu den Hochfesten thematisch zu gestalten.

Weihnachten 2020 sollte es nun ein erster Versuch sein, diese Gedanken in die Tat umzusetzen. So entstand aus der künstlerischen Hand von Christoph Albrecht eine neue Krippenlandschaft. Der Anspruch der Altargestaltung bestand darin, Liturgie und die Linienführung der Architektur harmonisch zu verbinden. Hierbei wurde nun der gesamte Altarraum einbezogen, unterstützt von Lichtinstallationen und viel Kerzenlicht. Besonders wichtig war hierbei, die bestehenden Krippenfiguren in Szene zu setzen. Ein blumengeschmückter „Lebensbaum“ zierte neben den vielen Kerzen die etwas nüchtern wirkende Ecke vor der Orgel.

Wenn es aufgrund der Corona-Pandemie auch nur wenige Gottesdienstbesucher gab, so waren die Reaktionen auf die neue weihnachtliche Gestaltung durchweg positiv.

Angespornt durch die positiven Reaktionen war es klar, dass für Ostern 2021 weitere Ideen umgesetzt werden können. Bereits für Karfreitag gab es eine eindrucksvolle Installation aus Eichenholzbalken und Dornenzweigen die die Schwere des Leidensweges Christi symbolisiert.

Zur Osternacht wurde die Dornenkrone durch Blumen und Grünpflanzen ersetzt und die Installation mit Kerzen dekoriert, Symbole der Auferstehung und des neuen Lebens. Auch hier gab es positive Rückmeldungen seitens der Gottesdienstbesucher.

Zu Pfingsten wurde der Altarraum festlich mit Blumensäulen geschmückt, die wieder aus der Hand von Christoph Albrecht entstanden. Bestückt mit schönen Pflanzen und Kerzen setzten diese den Altarraum beeindruckend in Szene.

 

Wir als Team möchten zeigen, dass man dem eher nüchternen Kirchenraum unseres modernen Kirchenbaus aus den 60er Jahren mit dazu passenden künstlerischen Elementen eine besondere Atmosphäre einhauchen kann und wollen dazu beitragen, dass unser Gotteshaus wieder mehr wahrgenommen wird.

Auch sollen diese Aktionen dazu beitragen, die Schönheit des christlichen Glaubens der für Liebe und Hoffnung steht, auch augenscheinlich darzustellen.

So freuen wir (Gabi und Christoph Albrecht, Maria und Hans Colloseus) uns schon auf weitere Gelegenheiten, um wieder in Aktion treten zu können.