Grußwort Pfarrer Gros

Liebe Gläubige im Pastoralen Raum.

Für die Fusion hat sich bei der Auftaktveranstaltung zum Pastoralen Raum, zu der alle Gläubigen eingeladen waren, neben etlichen Themen-Arbeitsgruppen auch eine für die Gottesdienstordnung, mit Mitgliedern aus den beiden Pfarreien, gefunden.

In dieser AG wurde, unter der Berücksichtigung vieler Besonderheiten, in den Kirchorten eine neue Gottesdienstordnung erarbeitet. Diese wurde dem Pastoralausschuss vorgelegt, in den PGRs vorgestellt und dann im Pastoralausschuss beschlossen. Veränderungswünsche, Besonderheiten vor Ort und eine große Portion machbarer Realität sind mit hineingeflossen.

Die neue Gottesdienstordnung basiert auf drei Kriterien, die uns dabei wichtig waren:

Verlässlich – die Diözese gibt uns derzeit drei Priester. Damit hoffen wir vorerst auch in die Zukunft zu gehen. Deshalb haben wir eine Gottesdienstordnung entwickelt, die auf drei Priester abgestimmt ist und in der gerne auch weitere Priester mitarbeiten können.

Damit haben wir eine Gottesdienstordnung, die die größtmögliche Verlässlichkeit bietet und wir aus der Unsicherheit herauskommen: finden wir für diesen oder jenen Gottesdienst jemand oder nicht. Ebenso bietet sie Ihnen eine Verlässlichkeit Ihrer Seelsorger, die dann mit Ihnen die Hl. Messe feiern.

Realistisch – damit ist die Zahl der in Zukunft zur Verfügung stehenden Priester und auch der Gläubigen gemeint, die die Gottesdienste miteinander feiern. Keine der Zahlen lässt im Augenblick und für die nächsten Jahre einen großen Aufschwung vermuten. Sollte sich dies verändern, werden wir neu schauen.

Zusammenführend – wir haben die Idee der Tandems aufgegriffen, so dass die schmerzliche Konsequenz sein wird, dass nicht mehr jeden Sonntag an jedem Ort eine Messe stattfindet, es zugleich aber die Kirchorte zusammenführt als e i n e Pfarrei.

Dabei wird noch einmal deutlich, was katholisch bedeutet: Kirche besteht sowohl vor Ort als auch über die Ortsgrenzen hinaus. Gerade das ist ja das Verlockende bei größeren Veranstaltungen oder auch der Weltkirche: eine große Gemeinschaft, die einander kennen- und schätzen lernt und sich gegenseitig bereichert.

Genau das bestaunen wir ja oft bei den evangelischen freikirchlichen Gemeinden, mit ihrer Lebendigkeit und ihrem Zusammenkommen aus den weitentferntesten Orten, weil es ihnen wichtig ist.

Der AG-Gottesdienste und den Gremien danke ich für die gute und sehr kreative Zusammenarbeit, das aufeinander Hören, Rücksicht nehmen und neue Ideen entwickeln, aber auch Miteinander ringen und streiten, damit das für die Gemeinden möglichst Beste herauskommt.

Aufgrund der für uns alle überraschenden Versetzung von P. Gaspar werden zeitiger als zum Gründungstermin der Pfarrei ‚neuen Typs‘ Umstrukturierungen auf vielen Gebieten erforderlich, wie z. B. eine gemeinsame Homepage, viele gemeinsame Verwaltungsbereiche, eine Firmung, Zusammenarbeit in der Erstkommunion usw. Daher bietet es sich auch jetzt schon an, die neue Gottesdienstordnung mit dem Pfingstfest einzuführen und damit nicht bis zum 1. Advent (wie ursprünglich geplant) zu warten.

Damit können wir die Sommermonate dazu nutzen aufeinander zuzugehen, einander in den jeweiligen Kirchorten zum Gottesdienst und vielleicht noch anschließend vor der Kirchentüre zu begegnen und so mehr und mehr zusammen zu wachsen.

Sicher wird es hier und da noch etwas holprig sein, vielleicht müssen wir auf schon für dieses Jahr bestehende Termin Rücksicht nehmen. All das gehört in diese Anfangszeit hinein. Da werden diese ersten Wochen und Monate von uns Großzügigkeit und Fehlerfreundlichkeit verlangen. Aber auch da baue ich auf Sie alle und Ihr Verständnis.

Machen wir es, wie schon vor Jahrzehnten die Basisgemeinden Lateinamerikas, wenn sie beten:

Aus den Dörfern und Städten, sind wir unterwegs zu Dir, HERR. – Reihen wir uns ein in diese Pilgerschar des Volkes Gottes. Herzliche Einladung dazu!

Ihr
Pfr. Helmut Gros

 

 


Liebe Gemeindemitglieder,

die Fusion unserer Gemeinden Hofheim-Kriftel und Eppstein rückt näher. Der Pastoralausschuss, besetzt aus Mitgliedern der Pfarrgemeinderäte beider Gemeinden und dem Pastoralen Team, hat inzwischen alle Themenfelder, zu denen wir in der Auftaktveranstaltung Arbeitsgruppen gebildet hatten, bearbeitet. Jetzt steht die Ausformulierung der Gründungsvereinbarung an.

Diese Vorbereitung hilft uns nun, denn das etwas überraschende Ausscheiden von Pater Gaspar bedingt änderungen an der Gottesdienstordnung.

Bereits im letzten Jahr hatten wir uns überlegt, wo und wann in der neuen Pfarrei sinnvoll Messen gefeiert werden können, damit unsere drei Priester das Pensum noch realistischerweise schaffen und auch nicht vor allzu leeren Bänken predigen müssen. Die Arbeitsgruppe aus Ehrenamtlichen hat zusammen mit Pfr. Gros und Pater Gaspar Kalender gewälzt, Gewohnheiten ausgetauscht und Fahrtwege berechnet. Nicht zu vergessen war die Frage, wie wir die zahlreichen katholischen Feiertage integrieren können. Zum Schluss fand die entwickelte neue Gottesdienstordnung einstimmig im Pastoralausschuss Anerkennung.

Auf diese Arbeit konnten wir nun zugreifen und werden die neue Gottesdienstordnung nach dem Weggang von Pater Gaspar schon vorzeitig einführen.

An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden! Und Ihnen allen ein Dank, wenn Sie die neuen Gottesdienstzeiten wohlwollend unter den gegebenen Umständen einordnen. Umständen, die Veränderungen und zum Teil auch einen Abschied von lieben Gewohnheiten einfach notwendig machen - das ist uns wohl allen klar.

Herzliche Grüße aus dem Pastoralausschuss

 

Isabelle Clessienne Dagmar Hirtz-Weiser Markus Hövelmann

PGR Hofheim-Kriftel PGR-Eppstein Pastoralausschuss

Vorsitzende Vorsitzende Vorsitzender