Eine-Welt

Die Pfarrei nimmt auch ihre weltkirchliche Verantwortung wahr.

Pfarreiübergreifend engagiert sie sich in der Eine-Welt Arbeit. Dahinter steht die christliche Hoffnung, ein gutes Leben für alle zu erreichen.

Im Jahr 2015 ist die Welt ein gutes Stück weiter zusammen gerutscht. Papst Franziskus veröffentlichte die Enzyklika "Laudato si", die weit über die katholischen Grenzen hinaus große Anerkennung gefunden hat, und in der er sich explizit aussprach für weltweite Gerechtigkeit, für eine neue Globalisierung der Herzen und für wirklich ernst gemeinten Umweltschutz. Er hält sich dabei eng an die Ziele der Agenda 2030, in der sich die internationale Gemeinschaft im Jahr 2015 auf einen umfangreichen Orientierungsrahmen für nachhaltige Entwicklung weltweit einigte. Als Kernstück zur Umsetzung gelten die „Nachhaltigen Entwicklungsziele“ (Sustainable Development Goals – SDG). Bis zum Jahr 2030 soll beispielsweise die weltweite Armut vollständig überwunden werden. Doch die SDG gehen inhaltlich weiter: Sie verbinden die sozialen mit wirtschaftlichen und ökologischen Zielen, sie gelten für reiche und arme Länder, betonen stärker die gemeinsame, aber differenzierte Verantwortung und gehen auf Fragen von Ungleichheit, Produktions- und Konsummustern ein.

Weltweite Partnerschaften und Kooperationen der Institutionen werden zur Erreichung der Ziele als wichtiger Schritt hin zu diesen Zielen unterstrichen.

Es gibt in Hofheim einen pfarreiweiten Eine-Welt-Ausschuss, der nicht nur die Arbeit der kirchlichen Hilfswerke unterstützt, sondern auch mit einem eigenen Partnerschaftsprojekt in Verbindung bleibt mit einer Pfarrei. Konkret unterstützen wir ein Schulprojekt in unserem Partnerbistum Alaminos. Mit dem Projekt „Bildung – Eine Chance für Jesusa und ihre Mitschüler“ unterstützt die Pfarrei die Ausbildung benachteiligter Jugendliche der Pfarrei Sto. Nini, Mabini im Bistum Alaminos. So können sich diese Jugendlichen in Zukunft für die Belange der Menschen vor Ort einsetzen. Außerdem werden in den einzelnen Kirchorten regelmäßig Eine-Welt-Waren verkauft. Die meisten Kirchorte sind zertifiziert zur "Fairen Gemeinde" des Bistum Limburg.

Jährlich findet in der Fastenzeit der Kinder-Soligang zugunsten von Misereor statt und es wird ein Misereor-Gorttesdienst von der Gemeinde mit vorbereitet.

Auch Aktionen wie der Weltsgebetstag, der in den einzelnen Ortsgemeinden traditionell ökumenisch begangen wird, gehören zu unserer weltkirchlichen Verantwortung.

Und nicht zu vergessen wird regelmäßig zu bestimmten Zeiten die Kollekten zugunsten der sechs kirchlichen Hilfswerke gesammelt.